Lass‘ den Kopf nicht hängen, wenn es nicht auf Anhieb klappt – Martin Uhlenberg

steg in sternenklarer nacht

Martin fand ich auf Instagram. Er zeigt dort einige sehr schöne Aufnahmen aus dem Grünen. Das hat mich direkt gefangen. So scrollte ich weiter und fand eine breite Vielfalt an unterschiedlichen Motiven. Von Sternenhimmel, über Meerbilder bis hin zu Vögeln. Und das alles in wirklich guter Qualität. Umso überraschter bin ich, dass Martin im Interview schreibt: Er fotografiert erst seit drei Jahren. Wenn ich mir da so die Knipsereien aus meinen ersten drei Jahren ansehe… 😀

Martins Instagram-Profil findet ihr unter: eulenberg_hannover

Wie und wann bist du zur Fotografie gekommen? Was war der Auslöser dich näher damit zu beschäftigen?

„Angefangen mit der Fotografie habe ich vor circa drei Jahren. Der Auslöser war: Ich suchte nach einem Ausgleich zu meiner Arbeit. Inspiriert hat mich aber auch die Dokumentation „Das Salz der Erde“ von Sebastião Salgado (Die Bilder Salgados sind übrigens eine absolute Empfehlung! Als Inspiration aber auch zum Staunen. Anmerkung des Verfassenden).

Was motivierte dich in deinen Anfangszeiten, dabei zu bleiben und nicht aufzugeben?

Alleine der Spaß an der Sache, an der Fotografie, hat mich motiviert.

sonneblume im zwielicht angeschnitten

Was waren deine beiden Meilensteine bisher beim Fotografieren lernen?

Meilenstein Nummer eins war ein Workshop im Sternenpark Spiekeroog.
Meilenstein Nummer zwei war meine erste Aufnahme eines Emissionsnebels (interstellare Gaswolken, die unterschiediche Farben emittieren, Anmerkung des Verfassenden).

leuchtender interstellarer gasnebel

Stell dir vor, du würdest mit deiner heutigen Erfahrung mit dem Fotografieren anfangen, was würdest du anders machen?

Ich würde gar nicht erst anfangen im Automatikmodus zu fotografieren.

Anfängerfehler machen wir alle, welche sind dir bisher passiert und wie umgehst du diese?

  • Lass‘ den Kopf nicht hängen wenn es nicht auf Anhieb klappt. Fotografie braucht Geduld.
  • Schlepp‘ nicht zu viel Zeug mit dir herum.
  • Mach dir vorher Gedanken, was du fotografieren willst.
  • Lade alle Akkus.

Welche Stolpersteine haben dich beim Fotografieren Nerven gekostet?

Wie bei den Anfängerfehlern schon genannt: zu viel Zeug mitgeschleppt. Ansonsten noch so Sachen wie: mich nicht über die Begebenheiten des Ortes informiert, Objektive nicht sauber gemacht, falsche Einstellungen gewählt.

flamingos in einer gruppe beim putzen

Was hinderte und hindert dich am Fotografieren, beziehungsweise daran, mehr zu fotografieren?

Leider oft die Arbeit. Und, so blöd es klingt, manchmal auch die eigene Familie (Dafür möchte ich mir ja auch Zeit nehmen).

Hast du ein paar Tipps und Kniffe, die du Menschen weitergeben möchtest?

Alles hat seinen festen Platz im Rucksack. das sollte man sich einfach angewöhnen. Mach dir Gedanken, was du Fotografieren möchtest und nimm dann auch nur die Ausrüstung dafür mit. Ansonsten bist du mehr mit Schleppen als mit Fotografieren beschäftigt. Setz dich mit deiner Kamera auseinander und lerne sie kennen. Die Kamera ist nur ein Werkzeug, wenn du es nicht zu benutzen weißt, nützt dir die teuerste Ausrüstung nichts.

Wohin möchtest du mit deiner Fotografie kommen beziehungsweise entwickeln?

Um ganz ehrlich zu sein, mache ich dies nur aus Spaß. Habe also keinen festen Plan, wohin ich damit möchte.

Lass‘ den Kopf nicht hängen, wenn es nicht auf Anhieb klappt – Martin Uhlenberg

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